Methoden der Entscheidungsfindung
Konkrete Werkzeuge, die im Kurs vermittelt werden – und warum wir sie ausgewählt haben.
Der Kurs vermittelt kein einzelnes System, sondern ein Repertoire. Manche Werkzeuge eignen sich für schnelle Entscheidungen unter Zeitdruck, andere für komplexe Abwägungen mit langen Zeithorizonten. Der Schlüssel liegt darin, zu wissen, wann welches Werkzeug passt.
Entscheidungsbäume
Entscheidungsbäume helfen, Optionen und ihre möglichen Konsequenzen visuell darzustellen. Im Kurs lernen Sie, wie man sie nicht als Vorhersage-, sondern als Strukturierungswerkzeug einsetzt.
Pre-Mortem-Analyse
Bevor eine Entscheidung umgesetzt wird, stellt man sich vor, sie sei gescheitert – und fragt, warum. Diese Technik neutralisiert Optimismus-Verzerrung und fördert das Aufdecken blinder Flecken.
Bayesianisches Denken
Wie man Vorannahmen explizit macht und sie anpasst, wenn neue Informationen eintreffen. Das Konzept wird ohne Mathematik eingeführt – als Haltung, nicht als Formel.
Entscheidungsmatrix
Optionen werden anhand mehrerer Kriterien bewertet und gewichtet. Das Werkzeug schafft Transparenz über die eigenen Prioritäten – und zeigt Zielkonflikte deutlich.
Entscheidungsprotokoll
Eine strukturierte Dokumentation von Entscheidungsprozessen. Was wusste man? Welche Alternativen wurden erwogen? Was war ausschlaggebend? Das Protokoll ermöglicht echtes Lernen im Nachhinein.
Referenzklassen-Prognose
Bevor man eine Situation als einzigartig behandelt, fragt man: Wie sind vergleichbare Situationen in der Vergangenheit ausgegangen? Außenperspektive als Korrektiv zur Innenperspektive.
Diese Werkzeuge im Kurskontext anwenden
Im Kurs werden diese Methoden nicht nur erklärt, sondern an realen Entscheidungssituationen geübt. Der Unterschied liegt im Anwenden – nicht im Lesen.
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